Arbeiten in der häuslichen Intensivpflege bei ProSpiro

Gerade in der Corona-Zeit ging der Pflegeberuf durch die Medien. Das Bild von der überarbeiteten Pflegefachkraft, die kaum Zeit für die Patienten hat, verfestigte sich in der Allgemeinheit und sicher stimmt es auch oft. ProSpiro ist politisch aktiv und setzt sich für bessere Löhne ein. Außerdem bietet ProSpiro allen überarbeiteten Pflegefachkräften eine bessere Heimat. Bevor Sie also vorhaben den Beruf an den Nagel zu hängen, lesen Sie diesen Artikel.

Denn bei all den Berichten wird oft außer Acht gelassen, dass es auch Bereiche in der Pflege gibt, in der man sich noch die Zeit für den Patienten nehmen kann und man nicht völlig überarbeitet und fertig nach der Schicht nach Hause kommt. So ist es in der 1 zu 1 Intensivpflege, das Spezialgebiet von ProSpiro. Um Erfahrungen aus erster Hand zu hören, habe ich unsere Pflegefachkraft Michel zum Interview gebeten. Los geht’s:

Zu Beginn wie gefällt es dir denn bei ProSpiro?

Es ist sehr schön. Vor allem super familiär. Ich hatte bisher immer einen guten Draht ins Büro. Man hat hier jederzeit jemand der ein offenes Ohr für dich hat und man kann auch in Abstimmung mit den Teamleitern den Dienstplan auf die eigenen Wünsche anpassen.

Wie bist du zum Pflegeberuf gekommen?

Ich bin mittlerweile seit 10 Jahren Pflegefachkraft. Begonnen hat es als ich schon mit 15 von der Schule abgegangen bin. Ich gebe zu, ich war damals einfach zu faul. Ein Praktikum im Altenheim hat mir sehr viel Spaß gemacht und deshalb habe ich mich auf eine Lehrstelle beworben. Aufgrund meiner Noten musste ich mich erstmal 1 Jahr als Pflegehelfer beweisen, aber danach habe ich einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Nach dem Abschluss habe ich als Pflegefachkraft im Pflegeheim gearbeitet. Heute würde ich das nicht mehr machen. Ich bin dann relativ schnell zu ProSpiro in die 1 zu 1 Intensivpflege gewechselt.

Was war denn das Problem im Pflegeheim?

Es war einfach viel Stress für Psyche und Körper. Man hat seine Station mit 40 Patienten und man ist als Fachkraft mit 3 Pflegehelfern und der Heimbereichsleitung alleine. Also zu fünft und auch das nur im Frühdienst. Am Wochenende und in der Nachtschicht sind es noch weniger. Man ist nur am Rennen und hat nie Zeit sich mal zu den Heimbewohnern zu setzen und mit denen zu reden. Die erzählen ja immer gerne viel von früher. Das ist für alle beteiligten nicht schön. Bei ProSpiro in der 1 zu 1 Pflege ist das viel angenehmer und man kann alles viel individueller auf und mit dem Patienten abstimmen.

Die Frage hatte ich sowieso noch an dich: Was sind denn die Vorteile daran bei ProSpiro in der 1 zu 1 Pflege zu arbeiten?

Definitiv das Individuelle. Man kann den Tagesablauf mit dem Patienten zusammen so gestalten, wie man Lust hat. Wenn der Patient sagt er schläft bis um 11 Uhr, dann ist das halt so und er schläft bis 11. Man geht nie kaputt nach Hause. Auch wenn 12 Stunden erstmal lang klingen. Im Nachtdienst muss man sich zu beschäftigen wissen, aber am Tag geht die Zeit so schnell um. Mit einem Patienten war ich zum Beispiel jeden Tag im Großen Garten. Da hat er am Palais-Teich seine Bockwurst gegessen und sein Bier getrunken und danach waren wir bei Dynamo beim Training zuschauen. Dann gingen wir Einkaufen in der Stadt und der Tag war rum. Das ist für den Patienten und für die Pflegefachkraft schöner als die Massenabfertigung im Pflegeheim.

Wenn man sich dann noch mit der Familie gut versteht, ist alles perfekt. Teilweise wird man da zum Familienmitglied. Das ist dann wirklich schön und das Arbeiten macht natürlich nochmal mehr Spaß.

Wie sieht es mit der Vereinbarkeit Familie und Beruf aus?

Das geht alles sehr gut. Klar sammelt man mal schnell Überstunden, gerade wenn man in der Urlaubszeit ein paar mehr Dienste für andere macht. Aber bisher konnte ich die immer vollständig abbummeln. Ich könnte Sie mir auch auszahlen lassen, mir ist aber meine Freizeit mit meiner Familie lieber als das Geld. Deshalb mache ich auch gern ein paar Überstunden, um auch mal flexibel zu sein, insbesondere wenn die „Krank mit Kind“-Tage schon aufgebraucht sind.

Michel ist seit über 8 Jahren als Pflegefachkraft für ProSpiro im Einsatz

Vielen Dank für deine Einblicke. Man sieht, dass es nicht möglich ist den Pflegeberuf zu pauschalisieren, auch wenn die Politik und Krankenkassen einem das Leben nicht einfach machen. ProSpiro wird sich weiter für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlungen einsetzen. Je größer das Unternehmen wird, je größer wird der eigene Einfluss.

Wir freuen uns über alle exam. Pflegefachkräfte, die Interesse haben bei uns in der 1 zu 1 Intensivpflege zu arbeiten. Deshalb machen wir den Bewerbungsprozess so einfach wie möglich. Ihr könnt einfach unten das Bewerbungsformular ausfüllen, gern auch ohne Lebenslauf und Zeugnisse. Tragt euren Namen und eure Telefonnummer ein und wir melden uns bei euch.

Viele Grüße
Euer ProSpiro-Team

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